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	<title>Tschechisch-Blog &#187; Kunstwörter</title>
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	<description>Wissenswertes über die tschechische Sprache erfahren</description>
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		<title>Pexeso &#8211; konzentriere dich höllisch</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 05:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstwörter]]></category>
		<category><![CDATA[kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[spiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Pexeso ist ein Akronym, entstanden aus der tschechischen Aufforderung Pekelně se soustřeď! (dt. Konzentriere dich höllisch!), wobei die Silbe xe aus kse in pekseso resultiert.
Pexeso wird im Deutschen Memory genannt und im Englischen concentration. In der englischen Wikipedia steht außerdem, dass man synonym zu concentration auch pexeso sagen kann. Haben die Englischsprachigen den Begriff pexeso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Pexeso" href="http://cs.wikipedia.org/wiki/Pexeso">Pexeso</a> ist ein Akronym, entstanden aus der tschechischen Aufforderung <em><strong>Pek</strong>elně <strong>se so</strong>ustřeď! </em>(dt<em>. Konzentriere dich höllisch!</em>), wobei die Silbe <strong><em>xe</em></strong> aus <strong><em>kse </em></strong>in pe<strong>kse</strong>so resultiert.</p>
<p><strong>Pexeso</strong> wird im Deutschen <strong>Memory</strong> genannt und im Englischen <strong>concentration</strong>. In der englischen Wikipedia steht außerdem, dass man synonym zu <a title="Concentration" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Concentration_(game)">concentration</a> auch pexeso sagen kann. Haben die Englischsprachigen den Begriff pexeso von den Tschechen übernommen? Oder gab es pexeso bereits im Englischen und die Tschechen tun so, als ob der Begriff aus <em>pekelně se soustřeď </em>entstanden ist? Bitte um Aufklärung.</p>
<p>Übrigens: Wieso steht auf meiner Memory-Schachtel der Warnhinweis:<br />
&#8220;Verschluckbare Kleinteile. Für Kinder unter drei Jahren nur unter Aufsicht eines Erwachsenen geeignet&#8221;.</p>
<p>Jede Spielkarte ist 5&#215;5cm groß, wie soll man sie bitte verschlucken?</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Frauen-Nachnamen in Tschechien</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 22:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstwörter]]></category>
		<category><![CDATA[kurioses]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich eine tschechische Frau entscheidet bei der Heirat den Nachnamen ihres Mannes anzunehmen, unterscheidet er sich dennoch weiter leicht vom Nachnamen des Mannes.
Heißt der Mann z.B. Navrátil, heißt seine Frau mit angehängtem -ová-Suffix  Navrátilová.
Heißt der Mann z.B. Procházka, wird vor dem Anhängen von -ová der letzte Vokal entfernt und die Frau heißt Procházková (so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich eine tschechische Frau entscheidet bei der Heirat den Nachnamen ihres Mannes anzunehmen, unterscheidet er sich dennoch weiter leicht vom Nachnamen des Mannes.</p>
<p>Heißt der Mann z.B. <em>Navrá</em><em>til</em>, heißt seine Frau mit angehängtem<strong><em> -ov</em><em>á</em></strong>-Suffix  <em>Navr</em><em>á</em><em>til<strong>ová</strong></em>.</p>
<p>Heißt der Mann z.B. <em>Prochá</em><em>zka</em>, wird vor dem Anhängen von -<strong><em>ov</em></strong><strong><em>á</em></strong> der letzte Vokal entfernt und die Frau heißt <em>Prochá</em><em>zk<strong>ov</strong></em><strong><em>á</em></strong> (so wie ich)<em><strong>.<br />
</strong></em></p>
<p>Das Suffix <em>-ova</em> drückt grammatisch die Zugehörigkeit der Frau zum Mann aus -  vergleichbar mit &#8220;de&#8221; oder &#8220;von&#8221;.</p>
<p>Wenn Frau <em>Navr</em><em>á</em><em>tilov</em>á ins Ausland auswandert und dort einen Sohn bekommt, ist es  den ausländischen Behörden dann schwer zu vermitteln, dass in die Geburtsurkunde des Sohnes nur der Name <em>Navr</em><em>á</em><em>til</em>, ohne<em> -ov</em>á<em>, </em>eingetragen werden soll. Stellen Sie sich vor, der Sohn reist eines Tages nach Tschechien und stellt sich dort als <em>Navr</em><em>á</em><em>tilov</em>á vor: da muss jeder zwangsweise denken, dass es sich um ein Transvestiten handelt.</p>
<p>Mittlerweile hat der Gesetzgeber zugelassen, dass die Frau das Suffix <em>-ov</em>á bei der Heirat nicht anhängen muss, sie kann auch <em>Navr</em><em>á</em><em>til</em> heißen. Wenn die Eltern ihrer Tochter einen Nachnamen mit<em> -ov</em>á bescherten, kann sie sich das Suffix entfernen lassen.</p>
<p>Kurioserweise hängen viele Journalisten auch ausländischen weiblichen Namen  <em>-ov</em>á<em> </em>an. So wird aus<em> Merkel Merkel<strong>ová</strong></em> und aus <em>Steffi Graf </em>wird<em> Steffi Gr</em><em>á</em><em>f<strong>ová</strong></em><em>. </em></p>
<p>Bei Nachnamen, die ein Adjektiv sind, z.b.<em> Č</em><em>ern</em><strong><em>ý</em> </strong>(dt. <em>Schwarz</em>, Genus mask.), heißt die Ehefrau bzw. die Tochter entsprechend den grammatischen Regeln<em> Č</em><em>ern</em><em><strong>á</strong></em> (dt. <em>Schwarz</em>, Genus. fem.)</p>
<p>Es gibt aber auch Nachnamen, die auch auf der Frauen-Seite keine Änderung des Nachnamens hervorrufen. Es sind Nachnamen, die auf   <em><strong>ů</strong> </em>enden, wie z.B.<em>Jan</em><em><strong>ů</strong></em>.</p>
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		<title>Kunstwörter im Tschechischen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 19:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstwörter]]></category>
		<category><![CDATA[wortschatzerweiterung]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise erfindet man neue Wörter in der eigenen Sprache nur dann, wenn der Wortschatz für einen Begriff eine Lücke aufweist. Zum Beispiel existiert im Deutschen kein Adjektiv dafür, wenn man sagen möchte, dass man nicht durstig ist.  Das vorgeschlagene Wort sitt hat sich im Sprachgebrauch bis jetzt nicht durchsetzen können.
In der tschechische Sprache  entstanden dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise erfindet man neue Wörter in der eigenen Sprache nur dann, wenn der Wortschatz für einen Begriff eine Lücke aufweist. Zum Beispiel existiert im Deutschen kein Adjektiv dafür, wenn man sagen möchte, dass man nicht durstig ist.  Das vorgeschlagene Wort <a title="sitt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sitt">sitt</a> hat sich im Sprachgebrauch bis jetzt nicht durchsetzen können.</p>
<p>In der tschechische Sprache  entstanden dennoch zahlreiche neue Wörter für Begriffe, für die es schon ein Wort gab. Germanismen oder dem Deutschen ähnlich klingende Wörter wurden durch neue Wörter ersetzt.</p>
<p>Die Ersetzung geschah im 19. Jahrhundert im Rahmen der Tschechischen Nationalen Wiedergeburt, unter die auch die Wiedergeburt der zurückgedrängten tschechischen Sprache fällt. Das Ziel war, die tschechische Sprache, die mit vielen Germanismen durchtränkt war, von der deutschen Sprache abzugrenzen.</p>
<p>Eins dieser Kunstwörter ist z.B. <em>divadlo</em> (dt. <em>Theater</em>). Es ist gebildet aus dem Stamm des Wortes <em>dívat</em> (dt. <em>sehen</em>) plus dem Suffix -<em>dlo</em>, das verwendet wird um Räumlichkeit auszudrücken.</p>
<p>Weitere Kunstwörter sind die tschechischen Monatsbezeichnungen. Statt der ursprünglich lateinischen Bezeichnungen heißen die <span style="color: #008000;"><strong>Monate</strong></span> auf Tschechisch: <em><strong>Januar</strong>→</em><em>leden, </em><em><strong>Februar</strong>→</em><em>únor, <strong>März</strong>→</em><em>březen, <strong>April</strong>→duben, <strong>Mai</strong>→květen, <strong>Juni</strong>→červen, <strong>Juli</strong>→červenec, <strong>August</strong>→srpen, <strong>September</strong>→září, <strong>Oktober</strong>→říjen, <strong>November</strong>→listopad, <strong>Dezember</strong>→prosinec </em></p>
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